Show

Come along and bring a friend!

Johannes Dullin’s comedy is absurd, silly, postmodern and completely unpredictable. The audience laughs – and often doesn’t know why. With his insistent pranks, he infinitely potentiates the absurd, and even the biggest inanities exude existential power in his piece.

In «Komm und bring einen Freund mit!», the brutal poet invites us to a place where the profane plays ping-pong with the profound, while reason lies chained under the table.

Press reviews

“Bloody brilliant!”
Broadway Baby

«In his art, Johannes Dullin is a rascal you should take seriously.»
Neues Deutschland

“Grotesque art, which blew daily life out of many audience members’ minds.»
Berner Zeitung

«A magical moment of Dadaism and a true discovery.»
Der Tagesspiegel

 

Komm und bring einen Freund mit!

Johannes Dullins Komik ist absurd, albern, postmodern und überhaupt nicht vorhersehbar. Das Publikum lacht und weiss oft gar nicht warum. Er potenziert mit seinem eindringlichen Schalk das Absurde bis ins Unendliche, und auch die grössten Albernheiten bekommen bei ihm eine existentielle Kraft.

Mit «Komm und bring einen Freund mit!» lädt der brachiale Poet an einen Ort ein, an dem das Profane mit dem Tiefgründigen Pingpong spielt, während die Vernunft gefesselt unterm Tisch liegt.

Pressestimmen

«Bloody brilliant!»
Broadway Baby, UK

«Johannes Dullin ist in seiner Kunst ein ernst zu nehmender Schelm.»
Neues Deutschland

«Ganz heiss vor Lachkrampf.»
Der Bund

«Eine Sternstunde des Dadaismus und eine echte Entdeckung.»
Der Tagesspiegel

Der Letzte Grosse Traum, 2017

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Eine amerikanische Geschichte in drei Akten auf Schweizerdeutsch.

Ein dickdunstiger Nebel wabert über dem Sumpf neben dem heruntergekommenen Feinkostladen von Stanley Paczinsky. Sein Geschäft läuft miserabel. Da taucht der Geflügelzüchter Matthew Wringley auf. Tauben haben seinen kompletten Hühnerbestand gefressen und seinen Hof mit Kot übersät. Auch er ist ruiniert. Die beiden Herren entdecken in ihrem Gegenüber einen Schicksalsgenossen und eine tiefe Freundschaft findet ihren Anfang. Zusammen begeben sie sich in ein utopisches Luftgebirge und leben dort ihren letzten grossen Traum.
Das Stück ist eine humorvolle Hommage an die Macht der Fiktion und will diese von der «postfaktischen Politik» zurückerobern und dahin bringen, wo sie zuhause ist: ins Theater!

Spiel: Gregor Schaller, Florian Butsch
Regie und Text: Johannes Dullin
Licht: Lola Rosarot

The best piece of this season

The best piece of this season (ENGLISH)

Simple lighting, no special effects, no stage set. The best piece of this season only needs its author, who is simultaneously its actor, and itself.

The author is in his late thirties, lives in the country with his family and finally wants to make it. He gives himself one night to write the best piece of this season. What follows? An exciting journey that is characterized by the simultaneity of the moments of writing and performing – a hovering between reality and fiction. Despite the minimal stage set, the radius of events ranges from close-range intimacy to the expanse of the (spiritual and intellectual) cosmos.

Text & Performance: Johannes Dullin
Dramaturgy: Marius Schaffter

The best piece of this season (DEUTSCH)

Einfaches Grundlicht, keine Effekte, kein Bühnenbild. The best piece of this season benötigt nur seinen Autor, der gleichzeitig sein Darsteller ist, und sich selbst.

Der Autor ist Ende dreissig, lebt mit seiner Familie auf dem Land und will endlich den grossen Durchbruch schaffen. Er gibt sich eine Nacht Zeit, um das beste Stück der Saison zu schreiben. Es folgt eine packende Reise, die von der Gleichzeitigkeit von Schreibmoment und Aufführungsmoment geprägt ist, einem Schillern zwischen Realität und Fiktion. Der Radius des Geschehens reicht trotz minimaler Ausstattung von intimer Nähe hin zu den Weiten des (geistigen) Weltalls.

Text & Performance: Johannes Dullin
Dramaturgie: Marius Schaffter

Ein Projekt im Rahmen des Masterstudiengangs Expanded Theater der Hochschule der Künste Bern.

Kleinkunstbörse, Thun

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Zu diesem Auftritt schreibt die Berner Zeitung:
“Dem höheren Blödsinn hat sich Johannes Dullin verschrieben. Der gebürtige Bonner gilt als Geheimtipp in der Kleinkunstszene und kommt als Kabarettist daher, den man aushalten muss. Munter erzählte er von seinem beruflichen Werdegang in einer Fantasiesprache, brüllt mit einer Stimme, die sich anhört wie eine Kreuzung zwischen Louis Armstrong und einem Blecheimer auf Englisch, er habe einen Hut auf.

«Wenn man vier Rehe übereinanderstellt, hat man ein Rehgal. Ich bin Fan von Regal-Madrid.» Ja, die Regale hatten es dem Performer angetan. Und dann heulte der Kerl noch: «Dieser Moment ist gar nicht echt. Ich mache euch nur etwas vor.» Groteske Kunst, die so manchem den Alltag aus dem Hirn blies.”

Workshop

Der Mensch formt, mehr oder weniger bewusst, seine unmittelbare Umgebung und wird durch sie geformt. Der dadurch entstehende Dialog, bzw. die Schwingung zwischen Innen- und Außenwelt, bildet den Ausgangspunkt dieses Workshops. Um diese Schwingung als Spielmaterial nutzen zu können, bedarf es einer präzisen Aufmerksamkeit und einer größtmöglichen Unvoreingenommenheit. Konzeptuelle Denk-weisen, routinierte Schauspieltechniken und einstudierte Bewegungsabläufe stellen dabei eher ein Hindernis dar.

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Foto: Johan Deletang

Der Regisseur und Performer Johannes Dullin vermittelt in diesem Workshop ein Instrumentarium, welches Bühnendarstellern und allen an Körperarbeit Interessierten hilft, ihren Bewegungsspielraum neu zu entdecken und zu erweitern, indem ihr Bewusstsein für die unmittelbare Umgebung geschärft und der Körper für eine organisch-sinnliche Reaktion sensibilisiert wird. Dabei steht nicht die ästhetisch vollendete Form einer Bewegung, sondern vielmehr ihr unmittelbarer, roher Ausdruck im Vordergrund – ihr “Beweggrund” sozusagen.

Ziel des Workshops ist es, den Körper und seine konkrete Umgebung als Inspirationsquelle zu nutzen: Durch die Neugier an der Konfrontation mit den Gegebenheiten und die Bereitschaft zur Hingabe entsteht ein spielerischer Dialog. Als Ausgangsmaterial dienen dabei zunächst einfache Bewegungen und Gesten, die fokussiert, weiterverfolgt und entwickelt werden. Überraschende Momente zwischen brachialer Albernheit und tiefer Poesie entstehen. Die vermittelte Methode kann im Alltag übernommen und auf jeden kreativen Arbeitsprozess übertragen werden. Sie motiviert zu einem spielerischen Dialog mit der uns umgebenden Realität und fördert einen unvoreingenommenen, geschärften Blick für das Hier und Jetzt.

The Precision of Freedom, 2010

With: Signe Holtsmark, Jonas Christen, Yupp Regeler, Johanna von Gagern, Giovanni Jussi, Carina Pousaz and Franz Rogowski
Directed by Johannes Dullin
Dramaturgy: Raliza Nikolowa

A project by Banality Dreams, FFT Düsseldorf / HAU Berlin / Blackbox, Oslo / Avantgarden, Trondheim / Tou Scene, Stavanger